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Sonntag, 2. Februar 2014

Erste Federn gelassen

Beim heutigen Mannschaftsk(r)ampf gegen das Team aus Stadtallendorf in der Bezirksoberliga entgingen wir nur knapp einer Niederlage.

Nach einem starken Auftakt mit einem schnellen souveränen Sieg von Justus hagelte es aus heiterem Himmel  gleich an drei Brettern Niederlagen. Zunächst musste Timm die Segel streichen. Mit Schwarz erreichte er im Mittelspiel zwar deutlichen Vorteil, geriet aber schließlich in Zeitnot und konnte das spielentscheidende Eindringen der weißen Schwerfiguren in seine Stellung nicht verhindern. Kurz darauf verlor Christian, der die Eröffnung mit einem deutlichen strukturellen Plus verlassen hatte, im Mittelspiel seine Dame und musste nach einigen weiteren Zügen aufgeben. Auch Fabian, dessen Gegner rabiat zu Werke ging und einen ganzen Turm ins Geschäft steckte, um Fabians König ins Zentrum zu treiben, musste das Handtuch werfen, denn er konnte die Drohungen seines Gegners nicht parieren.
So stand es plötzlich 1:3 und auch die restlichen Partien sahen nicht sonderlich vielversprechend aus. Nach einiger Zeit konnte Kenan an Brett drei jedoch zunächst einen Bauern gewinnen, dann einen Zweiten und schließlich brach die Stellung seines Gegners zusammen. Anschließend glich unser Topscorer Josu am Spitzenbrett den Spielstand aus. Im Mittelspiel geriet er zunächst ins Hintertreffen, opferte dann allerdings eine Qualität, für die er nach einigen Ungenauigkeiten seines Gegners zwei flinke Freibauern erhielt, die letztlich das Rennen machten und seinen Gegner zur Aufgabe zwangen. Tobias und ich sicherten unserer Mannschaft schlussendlich mit zwei Remisen in jeweils schlechteren Endspielen einen weiteren Mannschaftspunkt, der zu einem Endergebnis von 4:4 führte.

Beinahe hätten wir den Karren heute voll gegen die Wand gefahren und so müssen wir mit dem 4:4 doch sehr zufrieden sein. Obendrein kam unser Verfolger aus Marburg ebenfalls nicht über ein 4:4 hinaus, sodass wir uns weiterhin mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung auf Aufstiegskurs befinden.

Mittwoch, 29. Januar 2014

Auch er ist wieder da

Im November vergangenen Jahres brachte er den damaligen Weltmeister mit 6,5:3,5 überraschend hoch zur Strecke und setzte sich selbst die Krone der Schachwelt auf. Doch dann wurde es ruhig um ihn. Manch ironische Zunge fragte gar, ob er sich nach seinem letzten großen Titel in den Ruhestand verabschiedet habe. Doch nun ist er zurück im Showgeschäft.

Die Rede ist natürlich von Magnus Carlsen, der sich nach wohlverdienter Pause direkt bei einer der weltstärksten Schachveranstaltungen, der "Zürich Chess Challenge 2014", zurückmeldet. Die Gegnerschaft ist mit dem Ex-Weltmeister Viswanthan Anand, dem frisch gebackenen Sieger aus Wijk aan Zee, Levon Aronian, Hikaru Nakamura, Boris Gelfand und Fabiano Caruana auch nicht ganz unbekannt. Gespielt wird vom 29.1., sprich heute Abend ab 19:00 Uhr, bis zum 4. Februar.
Ganz nett ist die Regel, dass beim Langschach im Falle eines Remis unter 40 Zügen noch eine Schnellschachpartie folgt, die zwar das Ergebnis nicht beeinflusst, für die Kiebitze aber dafür umso mehr Action bereithalten dürfte.

Hier gelangt Ihr zur offiziellen Turnierseite.
Anbei noch ein noch kleiner Appetizer von Daniel King, dessen Youtube-Channel ich nur jedem Schachspieler ans Herz legen kann.

Hmm...Mein Blog findet das Video nicht, daher untenstehend nur der Link

http://www.youtube.com/watch?v=EAMN0o-wT08&feature=youtu.be

Sonntag, 26. Januar 2014

Er ist wieder da

Das ist vielleicht ein Saftladen hier. Erst monatelang gähnende Leere und dann mal wieder mit vollen Segeln die Welt aus den Angeln heben...
In der Tat musste meine getreue Leserschaft- sofern denn noch vorhanden- im letzten halben Jahr eine ziemliche Ausdauer und Geduld aufbringen, denn Blogeinträge gab es nicht gerade zuhauf.
Nun hat mich in den letzten Monaten und Wochen aber doch mehr und mehr die schachliche Motivation gepackt und so sollen auch hier wieder Geschichten rund um die hessischen Schachabenteuer folgen.

Seit letztem Sommer ist mit Blick auf meine Schachkarriere auch nicht mehr ganz alles beim Alten. Während ich das alljährliche bunte Treiben auf dem Schach-Transfermarkt in den Jahren zuvor stets von der Tribüne aus beobachten konnte, geriet ich im vergangenen Jahr selbst in den Wechselstrudel und landete schlussendlich bei der Schachjugend Herborn.
Hier befinden wir uns mit der 1. Mannschaft aktuell in der Bezirksoberliga des Bezirks drei im Hessischen Schachverband. Mannschaftspunktetechnisch können wir hier nach fünf absolvierten Runden als Tabellenführer noch aus dem Vollen schöpfen und so steuern wir geradewegs auf den Aufstieg in die Landesklasse zu. Dennoch darf an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben, dass in vier noch ausstehenden Mannschaftskämpfen allerhand geschehen kann und uns der vielversprechende Blick auf die Tabelle nicht leichtsinnig in voreilige Euphorie verfallen lassen sollte.
Aus dem Ressort Zahlen und Fakten lassen sich aus meiner Sicht ebenfalls positive Nachrichten vermelden. Denn mit Beginn des neuen Jahres konnte ich durch zwei Turniere in Erfurt und Schwäbisch Gmünd einen Meilenstein, nämlich das Erreichen der magischen 2100 DWZ-Marke- sozusagen eines meiner seit den ersten schachlichen Gehversuchen größten Etappenziele-erreichen.

Die nächstgrößeren interessanten Openturniere kommen mit dem Pfalz Open Ende Februar und dem Neckar-Open Mitte April. Hoffentlich nahezu alle weiteren wichtigen Termine findet ihr ab sofort im Blog unter Terminplanung 2014.

In diesem Sinne: Auf ein nicht all zu kurzweiliges Comeback und bis zum nächsten Anschlag.

Samstag, 18. Januar 2014

Dienstag, 21. Mai 2013

Mitfahrgelegenheit gesucht

Sollte unter den hoffentlich zahlreichen Lesern jemand sein, der am Wochenende Freitag oder Samstag zur Deutschen Meisterschaft nach Oberhof fährt und Interesse und Lust hätte, mich mitzunehmen, kann er sich gerne via Facebook, Handy oder auch Kommentar bei mir melden. Ich hätte ziemlich Lust, zum Abschied mal vorbeizugucken.

Montag, 13. Mai 2013

Wunsiedel Open 2013

Gestern endete der Schachurlaub in Wunsiedel nach fünf unterhaltsamen Tagen mit unserer kleinen HSJ-Truppe. Alles in allem kann ich das Wunsiedel Open nach meiner ersten Teilnahme nur weiterempfehlen. Es herrschen gute Spielbedingungen, das Turnier ist in A- und B-Open gesplittet und die Gegend ist auch ganz nett. Einzig die Sonderpreise könnte man in den unterschiedlichen Kategorien noch auf die Plätze 1-3 aufstocken.
Schachlich lief es aus meiner Sicht mit 4/7 und einer Performance von 2227 auch vollkommen zufriedenstellend und ich bin dem Projekt 2100 ein Stückchen näher gekommen.
Hier ist die Abschlusstabelle nach sieben Runden. zu sehen.

Freitag, 10. Mai 2013

Urlaub auf dem Bauernhof

Aktuell spiele ich mal wieder ein kleines Turnier in Wunsiedel. Bisher läuft es auch rund, 2,5 Punkte sind nach 4 Runden auf meinem Konto verbucht. Heute morgen hat mich mein Gegner im Taimanov mit brutaler Vorbereitung übel verhauen, am Nachmittag gab's mit weiß einen schnellen Sieg im Königsinder dafür. Untergebracht sind wir mit 11 Leuten in einer Ferienwohnung auf nem Bauernhof, das ist ganz cool. Drei Runden stehen noch aus. Da ich erstmals in meiner Bloggerkarriere vom Handy poste, kann ich leider keinen Link zum Turnier geben. Auf google unter Wunsiedel Open findet man es aber ganz einfach.
Oh, Link geht doch, und zwar hier.
Bis demnächst!