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Mittwoch, 6. März 2013

Licht am Ende des Tunnels

Der Sand ist endlich raus aus dem Getriebe! Nach holprigem Start und der ein oder anderen Panne fährt das Gründaumobil in der Verbandsliga wieder auf Betriebstemperatur. Am vergangenen Sonntag nämlich, der siebten von neun Spielrunden in der Verbandsliga, konnten die Gründauer mit einem 5:3 Sieg über die Schachfreunde Schöneck das unbequeme Getummel auf den hinteren Plätzen verlassen und zum Mittelfeld der Tabelle aufblicken.
Dabei standen die Weichen vor der Partie alles andere als auf Sieg, trat Schöneck doch mit einer nominell klar überlegenen Mannschaft an.
Ich selbst musste mir das Spiel leider krankheitsbedingt zu Hause vor dem Fernseher ansehen. Unserem Pressewart Bernhard zufolge, hat sich das Ganze allerdings folgendermaßen abgespielt:


"...Die erste Entscheidung fiel an Brett 4. Carlo Simon erreichte eine gute Stellung im Mittelspiel. Als er dann einen scharfen Rochadeangriff startete, übersah er eine Entgegnung seines Gegners, und fand sich selbst einem Königsangriff ausgesetzt gegenüber. Durch eine Mattkombination gewann sein Gegner entscheidendes Material und Carlo Simon musste die Partie aufgeben. Als nächster beendete auch Niklas Kolb an Brett 6 seine Partie. Im Mittelspiel gewann er zwar einen Bauern, musste aber Gegenspiel zulassen. In gleicher Stellung einigten sich dann die Spieler auf Remis. Die nächste Entscheidung fiel an Brett 7. Hendrik Tautz sah sich zunächst einem starken Angriff im Zentrum ausgesetzt. Durch genaues Spiel gelang es ihm das Spiel zu vereinfachen und in Folge auszugleichen, so dass auch hier die Partie Remis endete.Einige Minuten später remisierte Bernhard Bialas seine Partie an Brett 2. Durch geschickten Figurentausch konnte er - mit einem Bauern weniger - in ein theoretisches Remisendspiel abwickeln.

Somit stand es zwar nach 4 beendeten Partien 2,5:1,5 für die Gäste, aber an den übriggebliebenen Brettern sah es gut für die Gründauer aus.An Brett 3 verkomplizierte Marius Schulte das Spiel zu rechten Zeit. In Zeitnot fand der Gegner nicht die richtige Fortsetzung und verlor in Folge mehrere Bauern, so dass er die Partie aufgab. Fast Zeitgleich beendete auch Kevin Felczer an Brett 1 seine Partie. In einem komplexen Mittelspiel startete sein Gegner einen Königsangriff, was der Gründauer mit einen Angriff im Zentrum konterte, der ihm Damengewinn und den Sieg einbrachte. Damit ging der SK Gründau 1 in Führung. An Brett 5 überraschte auch David Felczer mit Gewinn gegen einen starken Gegner. Im Mittelspiel eroberte er mehrere Bauern, von denen er einen zu Dame führen konnte.

Nach ca. 5 Stunden Spielzeit wurde auch die letzte Partie des Abends beendet. An Brett 8 verlor Erwin Rückriegel zunächst im Mittelspiel einen Bauern. Im Endspiel baute er jedoch eine starke Verteidigung auf, die sein Gegner nicht überwinden konnte, so dass am Ende auch hier die Punkte geteilt wurden. Der Endstand war damit 5:3 für den SK Gründau 1 ..."

Das war unser Weckruf, in den beiden letzten- keineswegs einfachen- Spielen gegen Wiesbaden und Frankfurt noch einmal auf die Überholspur zu wechseln und die Saison vielleicht doch noch auf einem hübschen sonnigen Platz im Mittelfeld abzuschließen.



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